Wissenschaftler entwickeln mit Vion Lösungen für die Jungebermast

Die Nutz­tier­hal­tung in Deutsch­land steht vor ei­ner ih­rer größ­ten Her­aus­for­de­run­gen: Ab 2019 ist die be­täu­bungs­lo­se Kas­tra­ti­on von Fer­keln aus Tier­schutz­grün­den ge­setz­lich ver­bo­ten. Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler der Uni­ver­si­tä­ten Göt­tin­gen und Bonn ha­ben in Zu­sam­men­ar­beit mit Vion und wei­te­ren Part­nern aus der Wirt­schaft un­ter­sucht, in­wie­fern die Mast von Jun­ge­bern eine ernst­zu­neh­men­de Al­ter­na­ti­ve sein könn­te. Die Er­geb­nis­se sind in meh­re­ren wis­sen­schaft­li­chen Fach­zeit­schrif­ten ver­öf­fent­licht.

Wissenschaftler entwickeln mit Vion Lösungen für die Jungebermast

Jun­ge­ber be­nö­ti­gen we­ni­ger Fut­ter pro Ki­lo­gramm er­zeug­tem Fleisch als kas­trier­te männ­li­che Schwei­ne. Be­den­ken gibt es je­doch häu­fig in Be­zug auf die Qua­li­tät des Flei­sches: Bei ei­ner klei­nen An­zahl der Tie­re rei­chern sich na­tür­li­che Ge­ruchs­stof­fe im Fett an, die man­che Men­schen als un­an­ge­nehm emp­fin­den. Die For­scher be­schäf­tig­ten sich nun mit der Fra­ge, wie sich das Ri­si­ko für sol­che Ge­ruchs­ab­wei­chun­gen wei­ter re­du­zie­ren und die Qua­li­tät des Flei­sches si­chern lie­ße.

Da­bei wur­de un­ter an­de­rem auch das in den Vion-Be­trie­ben ent­wi­ckel­te In­li­ne-Prüf­sys­tem mit un­ter die Lupe ge­nom­men. Am Ende schluss­fol­ger­ten die Wis­sen­schaft­ler dass die von Vion ver­wen­de­te Vor­ge­hens­wei­se die mo­men­tan bes­te ver­füg­ba­re Pra­xis­al­ter­na­ti­ve ist. Die wis­sen­schaft­li­che Un­ter­su­chung wur­de in­zwi­schen ver­öf­fent­licht. Klick

„Die Pro­jekt­ar­beit hat uns ge­hol­fen un­ser Sys­tem auf Ba­sis wis­sen­schaft­li­cher Er­kennt­nis­se ziel­ge­rich­tet wei­ter zu ent­wi­ckeln“, so Dr. Ge­re­on Schul­ze Alt­hoff, Di­rek­tor Qua­li­täts­si­che­rung Deutsch­land. In dem Pro­jekt ar­bei­te­te Vion mit Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern der Uni­ver­si­tä­ten Göt­tin­gen und Bonn zu­sam­men. Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Er­näh­rung und Land­wirt­schaft (BMEL) för­der­te das Pro­jekt STRAT-E-GER. Die För­de­rung er­folg­te aus Mit­teln des BMEL auf­grund ei­nes Be­schlus­ses des deut­schen Bun­des­ta­ges. Die Pro­jekt­trä­ger­schaft er­folg­te über die Bun­des­an­stalt für Land­wirt­schaft und Er­näh­rung (BLE) im Rah­men des Pro­gramms zur In­no­va­ti­ons­för­de­rung.