Kriterien für aktiven Tierschutz

Ziel des Vion-Tierschutzprogramms ist es, ein marktgerechtes Tierschutzprogramm für Schweine zu entwickeln, umzusetzen und im Handel zu platzieren. Es wurde nach den Kriterien des Deutschen Tierschutzbundes entwickelt. Gemeinsam mit Partnern aus Landwirtschaft, Beratung, Forschung und Lebensmitteleinzelhandel wurden die Kriterien entworfen.

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Das Programm soll den Tierschutz weiterentwickeln, ohne Produzenten und Verbraucher mit zu hohen Preissteigerungen zu überfordern. Die Kriterien des Tierschutzlabels sind ein Mittelweg zwischen Biofleisch und herkömmlicher Aufzucht.

Das Vion-Tierschutzprogramm orientiert sich an Kernforderungen für mehr Tierschutz wie Platzangebot, Beschäftigung und Verzicht auf die Kastration ohne Schmerzausschaltung. In der Landwirtschaft und Produktion wird geforscht; ein robustes und transparentes Prüf- und Zertifizierungssystem überwacht die Einhaltung der Vorgaben.

Unsere Tiere fühlen sich wohl

Mit dem Vion-Tierschutzprogramm haben Vion und die Landwirte einen großen Schritt gewagt: Sie bieten den Tieren mehr Platz im Stall, das bedeutet wiederum mehr Tierkomfort. Davon sind wir bei Vion überzeugt und unsere Kunden wünschen sich das. Aktuelle Befragungen im Rahmen des Vion Consumer Monitors ergaben, dass 75 Prozent der Verbraucher Fleisch aus Tierschutz-Programmen kaufen würden, wenn der Handel es anbietet.

Unsere Tiere wachsen tiergerecht auf

Eingriffe in das tiergerechte Aufwachsen von Nutztieren werden nicht nur von Tierschützern kritisiert, sondern auch von vielen Verbrauchern abgelehnt. Ein wichtiger Bestandteil des Vion-Tierschutzprogramms ist es, Eber nicht mehr zu kastrieren. Zudem haben die Tiere mehr Platz und mehr Beschäftigungsmöglichkeiten – sie können sich tiergerecht entwickeln.

Mehr Platz im Stall und glatte Liegeflächen

Schweine aus dem Vion-Tierschutzprogramm sind aktiver und fühlen sich wohler – diese Erfahrungen machen die teilnehmenden Landwirte. Dank kurzer Transportwege kommen die Ferkel vom Erzeuger stressfrei in den Mastställen an. Dort verfügen sie dann über wesentlich mehr Platz und größere Bewegungsmöglichkeiten als in der herkömmlichen Schweineaufzucht. Sie haben Raum zum Räkeln und Schlafen, beschäftigen sich mit Bällen oder nagen an Strohpellets.

Den Tieren geht es dadurch nicht nur spürbar besser, auch weitere negative Begleiterscheinungen aus konventioneller Mast fallen weg: Sie knabbern weniger gegenseitig an ihren Schwänzen oder verletzen sich aus Platzmangel nicht mehr anderweitig. Beim Vion-Tierschutzprogramm werden zudem weder Eber kastriert noch Zähne geschliffen.

Die Buchten der Schweine sind nicht länger ausschließlich eine Fläche mit Spaltenböden, sondern bestehen nun aus einem Fress-, einem Ruhe- mit glatten Liegeflächen und einem Mistbereich. Durch spezielle Luftzufuhr erkennen die Schweine, welcher Bereich für welche Funktion gedacht ist, und nehmen so ihr „Wohnzimmer“ an.