Tiergerecht von Anfang an!

Die unterschiede in der Aufzucht

Schweine, die nach den Kriterien der Einstiegsstufe des Labels „Für mehr Tierschutz“ des Deutschen Tierschutzbundes aufgezogen werden, haben vor allem eins: bis zu 50 Prozent mehr Platz im Stall. Doch es bestehen noch weitaus mehr Unterschiede zur konventionellen Schweinemast:

  • Verzicht auf Ferkelkastration
  • geringfügiges Kürzen der Schwänze
  • komfortableres Stallkonzept
  • mehr Beschäftigungsmöglichkeiten
  • kein Schleifen der Zähne
  • kürzere Transportwege

Unseren Schweine geht es besser, weil sie einfach besser behandelt und nach den Kriterien des Tierschutzlabels aufgezogen werden. Das ist nicht nur tiergerecht, sondern die Tiergesundheit macht dadurch enorme Fortschritte. Vions Partnerlandwirte erleben die Fortschritte in der Aufzucht hautnah und freuen sich über weniger Krankheitsfälle ihrer Schweine und eine entspannte Atmosphäre in den Ställen.

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Mehr zum Thema

Expertengespräch zum Thema Ebermast

Ebermast ist ein viel diskutiertes Thema - in Expertenkreisen nicht erst seit gestern. Die Vion Food berät seine Partner bereits seit Jahren, gibt Hilfe bei der Umstellung von landwirtschaftlichen Betrieben und diskutiert mit den Erzeugergemeinschaften. Der Schweineproduzent Cay Petersen aus Schleswig-Holstein (Foto rechts) ist bereits seit 2012 dabei und hat seinen Betrieb erfolgreich auf Ebermast umgestellt. Wenn er sich mit anderen Experten wie Keno Jantzen, Ebermäster aus Rickling (Foto Mitte), einer Gemeinde im Süden Schleswig-Holsteins, und Dr. Karl-Heinz Tölle (Foto links), Geschäftsführer und wissenschaftlicher Kopf der ISN-Projekt GmbH in Damme an einen Tisch setzt, dann wird heiß diskutiert. Übrigens: Jantzen und Petersen sind Mitglied der NFZ Erzeugergemeinschaft und liefern ihre Mastschweine über die Vion Zucht- und Nutzvieh.

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Prämien vom Land für tiergerechte Produktion

Wolfgang Reimer blickt trotz seiner jugendhaften 59 Lebensjahre auf ein schon reichlich gefülltes Berufsleben zurück. Seit nunmehr vier Jahren führt er als Amtschef das grüne Landwirtschafts- und Verbraucherministerium in Stuttgart. Knapp ein Jahr vor der nächsten Landtagswahl setzt er mit einem neuen Vorschlag die Tierschutzdiskussion im Ländle in Gang. Landwirte, die besondere Haltungskriterien bei der Schweinemast erfüllen, können nicht nur eine Investitionsförderung von 40 Prozent beim Stallbau erhalten, sondern auch neun bis 14 Euro pro erzeugtem Mastschwein. Die Förderung läuft zunächst bis 2020.

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Drei Programme für mehr Tierwohl

Das Labelprogramm „Für mehr Tierschutz“ des Deutschen Tierschutzbundes ist unterteilt in zwei Stufen. Die „Einstiegsstufe“ verbessert die Bedingungen für tiergerechte Haltung deutlich und sorgt für nachweislich gesündere Tiere. Die „Premiumstufe“ geht in einigen Punkten deutlich über das gesetzlich vorgeschriebene Maß bei der Tierhaltung hinaus. » mehr

Die Partner wollen mit der Initiative Tierwohl die Standards in der Nutztierhaltung für Schweine und Geflügel marktweit ausbauen. Möglich machen das die teilnehmenden Handelsunternehmen, die den Mehraufwand finanzieren. Und die Verbraucher, die sich mit ihrer Kaufentscheidung in den entsprechenden Märkten für den Wandel zu einer tiergerechteren Haltung einsetzen. Lückenlose und unabhängige Kontrollen sorgen für die notwendige Transparenz. » mehr

Seit rund sechs Jahren liefern die Good Farming Star Landwirte von Vion ihr Fleisch für die Eingangsstufe (ein Stern) des "Beter Leven"-Programms in Holland. Die Handelskette Albert Heijn ist dabei exklusiver Abnehmer des Schweinefleisches von Vion. Die holländischen Marktführer in Schlachtung  und Lebensmitteleinzelhandel sind damit Vorreiter in Sachen Tierwohl. » mehr

Für mehr Tierschutz:

  • Tierarzt
  • Promotion: Qualitäts- und Informationsmanagement in der Wertschöpfungskette Fleisch
  • Seit 2007 Manager bei der Vion Food Group
  • Schwerpunkte: Lebensmittel­sicherheit, Tierschutz und Veterinärangelegenheiten im Export
  • Verbandstätigkeiten: Verband der Fleischwirtschaft (VDF), International Food Standards(IFS), sowie Gremien im Qualitätssicherungsprogramm QS.
  • Promovierter Landwirt
  • Seit 2007 Aufsichtsratsvorsitzender der Vion Zeven AG
  • Seit 2007 Direktor Landwirtschaft Vion Food Deutschland
  • 1992 bis 2007 Vorstandsvorsitzender der Premium Fleisch AG Zeven und Lingen
  • Mitinitiator der Tierwohldiskussion in deutschen Fleischunternehmen
  • Promovierte Tierärztin
  • Promotion zum Thema risikoorientierte Schlachttier- und Fleischuntersuchung
  • Seit 2011 bei der Vion Food Group
  • währenddessen Forschungsprojekt an der Universität Wageningen, Niederlande
  • Schwerpunkte: Lebensmittelsicherheit, Tierschutz, Forschung
  • Promovierter Landwirt
  • Seit 2012 bei der Vion GmbH
  • 2010 – 2012 Mitarbeiter der Viehvermarktung Walsrode-Visselhövede
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Kiel mit Promotion im Juli 2010
  • Landwirtschaftliche Ausbildung: Schweinemastbetrieb, Milchvieh- und Bullenmastbetrieb