Aktuelles

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Lebendtier-Transporte bedürfen strenger Auflagen – diese hält Vion ein.

Lebendtier-Transporte bedürfen strenger Auflagen – diese hält Vion ein.

Nicht allein die Schlachtreife darf darüber entscheiden, wann Rinder und Kühe auf den Transporter geführt werden, sondern auch, dass sie gesund sind. Die Regeln für den korrekten und tiergerechten Transport hat Vion nun in jeweils einem „Leitfaden Rindertransport“ und „Leitfaden Schweinetransport“ zusammengefasst (siehe Anhang zu diesem Beitrag) und stellt diese allen Fahrern zur Verfügung. Auf dem 700 Hektar großen Rinderhof von Jens Beckmann in Padenstedt sind bald 1.000 Tiere, die bei ihm aufwachsen oder Milch geben (250 Kühe plus 100 im Neubau). Das Thema Rindertransport beleuchten wir mit der nachfolgenden Reportage.


Schweineforschung und Tierwohl in Boxberg

Schweineforschung und Tierwohl in Boxberg

Das „Bildungs- und Wissenszentrum Boxberg für Schweinehaltung und Schweinezucht des Landes Baden-Württemberg“ befasst sich im Kern mit den Themen Schweineforschung und Tierwohl. 2007 wurde die Anlage in Boxberg in Betrieb genommen – seitdem gibt es dort Musterställe mit einer besonderen Architektur und mit viel Tierkomfort. Zukunftsorientiert, modern und ökologisch, Holzbauweise inklusive. Schließlich wird hier der Nachwuchs der Landwirtschaft überbetrieblich ausgebildet.


Beter Leven kommt in Holland gut an

Beter Leven kommt in Holland gut an

Dr. Heinz Schweer, Direktor Landwirtschaft bei Vion hat mit dem Wochenblatt über die Perspektive und Zwischenbilanz des „Beter Leven“ Programms in den Niederlanden gesprochen. Was gibt es für Herausforderungen aus diesen Erfahrungen für den deutschen Lebensmitteleinzelhandel? Wie kann man das Umdenken des Handels und der Verbraucher beeinflussen? Kernfragen in diesem Interview.


DER 4. WEG – die beste Lösung beim Thema Ferkelkastration

DER 4. WEG – die beste Lösung beim Thema Ferkelkastration

Dass die Begegnung etwa einen Meter unter der Grasnarbe im Souterrain eines Verwaltungsbaus des Bayerischen Bauernverbandes in Landau stattfindet, hat nichts damit zu tun, dass Präsident Walter Heidl mit seinen Ansichten zur höchst umstrittenen Ferkelkastration etwa abtauchen möchte. Das Gegenteil ist der Fall. Was derzeit besonders in Süddeutschland heiß diskutiert wird, aber auch Auswirkungen auf die Schweineerzeuger in Schleswig-Holstein oder Niedersachsen haben wird, verlangt nach einem kühlem Kopf. Und in einem tief liegenden Raum lässt sich an diesem heißen Spätfrühlingstag mit Heidl und dem Tiermediziner Dr. Andreas Randt eben trefflich diskutieren und analysieren, ohne dass es hitzig wird.


Schweine sollen für das Tierschutzlabel fit gemacht werden

Schweine sollen für das Tierschutzlabel fit gemacht
                            werden

Die Nutz­tier­hal­tung in Deutsch­land steht vor ei­ner ih­rer größ­ten Her­aus­for­de­run­gen: Ab 2019 ist die be­täu­bungs­lo­se Kas­tra­ti­on von Fer­keln aus Tier­schutz­grün­den ge­setz­lich ver­bo­ten. Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler der Uni­ver­si­tä­ten Göt­tin­gen und Bonn ha­ben in Zu­sam­men­ar­beit mit Vion und wei­te­ren Part­nern aus der Wirt­schaft un­ter­sucht, in­wie­fern die Mast von Jun­ge­bern eine ernst­zu­neh­men­de Al­ter­na­ti­ve sein könn­te. Die Er­geb­nis­se sind in meh­re­ren wis­sen­schaft­li­chen Fach­zeit­schrif­ten ver­öf­fent­licht.


Wissenschaftler entwickeln mit Vion Lösungen für die Jungebermast

Wissenschaftler entwickeln mit Vion Lösungen für die Jungebermast

Die Nutz­tier­hal­tung in Deutsch­land steht vor ei­ner ih­rer größ­ten Her­aus­for­de­run­gen: Ab 2019 ist die be­täu­bungs­lo­se Kas­tra­ti­on von Fer­keln aus Tier­schutz­grün­den ge­setz­lich ver­bo­ten. Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler der Uni­ver­si­tä­ten Göt­tin­gen und Bonn ha­ben in Zu­sam­men­ar­beit mit Vion und wei­te­ren Part­nern aus der Wirt­schaft un­ter­sucht, in­wie­fern die Mast von Jun­ge­bern eine ernst­zu­neh­men­de Al­ter­na­ti­ve sein könn­te. Die Er­geb­nis­se sind in meh­re­ren wis­sen­schaft­li­chen Fach­zeit­schrif­ten ver­öf­fent­licht.


LEH reagiert auf Eberfleischdiskussion

LEH reagiert auf Eberfleischdiskussion

Seit dem 1. Januar 2017 verbannen einige Supermärkte Fleisch von unbetäubt kastrierten Ebern. Zwei Jahre vor dem gesetzlichen Verbot der betäubungslosen Kastration von Ferkeln reagieren Aldi Nord, Aldi Süd und Rewe bereits jetzt auf diese Diskussion. Dr. Heinz Schweer, Direktor Landwirtschaft bei Vion, hat sich zu dieser Thematik in einem dpa-Interview geäußert. Spiegel Online hat die Kernaussagen aufgegriffen. Lesen Sie den Originalartikel beim Klick.


Steuert die Nutztierhaltung in eine Sackgasse?

Steuert die Nutztierhaltung in eine Sackgasse?

Dr. Heinz Schweer, Direktor Landwirtschaft bei Vion, hat in einem Beitrag für die Viehhandelszeitung vfz analysiert, wohin die Nutztierhaltung steuert. Er fordert, dass Land- und Fleischwirtschaft in die Offensive gehen müssten. Es gelte, auf die geänderten gesellschaftlichen Einstellungen zur Nutztierhaltung zu reagieren. Die Niederlande seien mit dem Beter Leven-Programm, der Kooperationsbereitschaft des Handels und der Ganzschweinevermarktung ein Vorbild. Das geplante staatliche Label ermögliche demnächst dem Verbraucher in Deutschland, etikettiertes Tierwohl-Fleisch zu kaufen. Lesen Sie hier den Fachbeitrag von Dr. Schweer. Das Originaldokument vfz können Sie am Ende des Artikels öffnen.


Vion startet Transparenzinitiative und gewährt digitalen Einblick in die Produktionsprozesse

Vion startet Transparenzinitiative und gewährt digitalen Einblick in die Produktionsprozesse

Vion öffnet virtuell seine Türen und gewährt Einblick in die Produktionsprozesse an seinen deutschen Standorten. CEO Francis Kint stellte auf dem Deutschen Fleischkongress in Frankfurt (14./15.11.2016) die Transparenzinitiative und die neue Website www.vion-transparenz.de vor. In Videos und Texten, auf Fotos und Grafiken werden Fakten zur Schlachtung und Zerlegung von Schweinen und Rindern bei Vion verständlich dargestellt.


Vion unterstützt Universitäten bei der Erforschung von Jungebermast

Vion unterstützt Universitäten bei der Erforschung von Jungebermast

Die Nutztierhaltung in Deutschland steht vor einer ihrer größten Herausforderungen: Ab 2019 ist die betäubungslose Kastration von Ferkeln aus Tierschutzgründen gesetzlich verboten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Göttingen und Bonn haben nun in Zusammenarbeit mit der Vion Food Group und weiteren Partnern aus der Wirtschaft untersucht, inwiefern die Mast von Jungebern eine ernstzunehmende Alternative sein könnte. Die Ergebnisse liegen nun vor und sind in agrarwissenschaftlichen Publikationen wie dem Journal of Agriculture and Food Chemistry veröffentlicht worden.


Expertengespräch: Nutztierhaltung auf dem Prüfstand

Expertengespräch: Nutztierhaltung auf dem Prüfstand

Vion ist beim Thema Tierschutz in einem ständigen Dialog mit den Beteiligten und an einem qualifizierten Meinungsaustausuch interessiert. Dr. Heinz Schweer, Direktor Landwirtschaft bei Vion, moderiert ein lebhaftes Gespräch zwischen dem Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirats (WBA) Prof. Harald Grethe (Foto links) und Dr. Bernhard Krüsken (Foto rechts), dem Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV). Grethe berät die Bundesregierung bei der Agrarpolitik und hat derzeit bei den Bauern einen schweren Stand. Das Gutachten „Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung“ bringt viele Landwirte auf die Palme. Nun stellt der Agrarwissenschaftler an der Berliner Humboldt-Universität sein Büro zur Verfügung, um mit Dr. Krüsken zu diskutieren. Am Ende stellt sich heraus, dass die beiden inhaltlich gar nicht die sprichwörtlichen Meilen voneinander entfernt sind.


Tierschutz steht im Fokus der Öffentlichkeit

Tierschutz steht im Fokus der Öffentlichkeit

Verbraucherinnen und Verbraucher legen messbar immer größeren Wert auf Fleischprodukte, die unter Berücksichtigung von vielen Verbesserungen in der Aufzucht von Nutztieren stammen. Auf Einladung der Universität Hohenheim und des MLR Stuttgart (Ministerium für ländlichen Verbraucherschutz) fand Mitte Juni 2016 dazu ein gemeinsamer Landwirtschaftlicher Hochschultag statt. Dr. Heinz Schweer, Direktor Landwirtschaft Vion Deutschland und Tierschutzbeauftragter des Unternehmens, referierte vor dem Fachpublikum. Sein Thema: „Die Brancheninitiative Tierwohl der Privatwirtschaft“.


Betäubungslose Ferkelkastration im Fokus

Betäubungslose Ferkelkastration im Fokus

Vom 1. Januar 2019 an ist die betäubungslose Ferkelkastration in Deutschland verboten. Im Gespräch mit Dr. Heinz Schweer, Vion-Direktor Landwirtschaft (Foto Mitte), warnen Stephan Neher, Vorsitzender der Ringgemeinschaft Bayern (Foto rechts), und Hans Auer, Vorsitzender der Erzeugergemeinschaft Südostbayern (Foto links), vor den Konsequenzen der leichtfertigen Terminierung und fordern von der Bundesregierung im ersten Schritt eine seriöse Folgenabschätzung.


Vion mit foodwatch an einem Tisch.

Vion mit foodwatch an einem Tisch

Transparenz bedeutet für Vion Offenheit und Dialog. Mit foodwatch, einer Nichtregierungsorganisation (NGO), die sich für Verbraucherschutz in der Lebensmittelproduktion und dem Handel einsetzt, hat es in den vergangenen Wochen gleich zwei Begegnungen gegeben: Zunächst luden die Vion-Direktoren Dr. Heinz Schweer und Dr. Gereon Schulze Althoff (Foto links) den foodwatch-Vize und Tierarzt Matthias Wolfschmidt (Foto rechts) zum Blick in die Produktion des größten deutschen Vion-Schweineschlachtbetriebs nach Emstek in Niedersachsen ein. Wenige Wochen später führten Schulze Althoff und Wolfschmidt in Hannover ein Gespräch über die risikoorientierte Fleischuntersuchung und die Transparenz in Lebensmittelunternehmen. Erstaunlich: Was zunächst als Streitgespräch konzipiert war, entwickelte sich zu einem kreativen, inhaltsreichen Dialog.


Vion-Betäubungsanlagen vom Tierschutzbund zertifiziert

Vion-Betäubungsanlagen vom Tierschutzbund zertifiziert

An Vion Standorten in Deutschland werden CO2 Backloader-Anlagen eingesetzt, die von Tierschutz-Wissenschaftlern als eine der derzeit bestmöglichen Praxisalternativen zur Betäubung von Schweinen angesehen werden.


Grenzenloser Tierschutz

Grenzenloser Tierschutz

Johannes Röring ist westfälischer Bauernpräsident und Veredelungspräsident des Deutschen Bauernverbandes, erfahrener Schweinemäster und CDU Bundestagsabgeordneter. Die vier Betriebsstätten mit einigen Tausend Mastplätzen unweit der holländischen Grenze bewirtschaftet sein Sohn Christian. Frans Stortelder, COO Pork bei Vion, wohnt nur wenige Kilometer entfernt auf der anderen Seite in Groenlo. Begleiten Sie die beiden Experten beim Kamingespräch über Tierwohl auf Rörings Hof in Vreden.


Beter Leven – eine Erfolgsgeschichte für alle

Beter Leven – eine Erfolgsgeschichte für alle

Draußen war es ungemütlich kalt, regnerisch, stürmisch. Das hinderte jedoch mehr als 160 Landwirte an diesem dunklen Abend nicht, von weither nach Boxtel zu reisen. Alle diese Bauern sind Mitglieder des Erzeugerrings Good Farming Star und produzieren exklusiv für Vion Schweinefleisch, das unter dem Tierschutzlabel „Beter Leven“ in die Läden der größten niederländischen Supermarktkette Albert Heijn gelangt. Seit genau fünf Jahren.


Auf der Basis einer dünnen Datenlage wurde dramatisiert

Auf der Basis einer dünnen
Datenlage wurde dramatisiert

TRAGENDE RINDER. Im führenden deutschen Rinderschlachtbetrieb Waldkraiburg befragte Dr. Heinz Schweer, Direktor Landwirtschaft bei Vion, Dr. Gerhard Wittkowski zum medialen Aufregerthema „Schlachtung gravider Kühe“. Der Tiermediziner, als früherer Leiter des Tiergesundheitsdienstes Bayern eine Institution, wirkt heute noch als Vorsitzender des Ausschusses Tiergesundheit der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter (ADR).


Strenge Kontrollen der Tierschutzanforderungen

Strenge Kontrollen der Tierschutzanforderungen

Nahrungsmittel tierischen Ursprungs für den Menschen verlangen von allen an der Produktionskette Beteiligten ein besonderes Verantwortungsbewusstsein. Vion legt größten Wert auf den Tierschutz und berücksichtigt die Sorgen, die viele Bürger in diesem Zusammenhang haben. Das Unternehmen stützt sich dabei nicht nur auf gesetzliche Vorgaben, sondern entwickelt ergänzend eigene Programme zur Sicherstellung eines hohen Tierschutzniveaus. Wissenschaftliche Forschungen bilden hierfür die Grundlage.


Beim Tierschutz setzt Vion immer wieder neue Standards

Beim Tierschutz setzt Vion immer wieder neue Standards

Vion arbeitet eng mit der Landwirtschaft und der Wissenschaft auf dem Gebiet des Tierschutzes zusammen. Die Grundlage bildet das Prüfsystem Qualität und Sicherheit (www.qs.de). In diesem Programm wird die Einhaltung auch von Tierschutzanforderungen durch regelmäßige unabhängige Audits überprüft. Über eine gezielte Zuschlagspolitik fördert Von aktiv die Verankerung des Programms auch bei Rindern.


Tierschutz im Schlachtbetrieb

Tierschutz im Schlachtbetrieb

Tierschutz in der Verarbeitung ist ein wichtiger Aspekt im Qualitätsmanagementsystem von Vion und wird laufend überwacht. Es gelten an den Schlachthöfen spezielle Verfahren und Richtlinien für Mitarbeiter, die mit den Tieren umgehen. Sie haben eine spezielle Tierschutzschulung absolviert. Diese Schulungen werden durch das renommierte Beratungs- und Schulungsinstitut für schonenden Umgang mit Zucht- und Schlachttieren (bsi), Schwarzenbeck, durchgeführt.


Kriterien für aktiven Tierschutz

Kriterien für aktiven Tierschutz

Ziel des Vion-Tierschutzprogramms ist es, ein marktgerechtes Tierschutzprogramm für Schweine zu entwickeln, umzusetzen und im Handel zu platzieren. Es wurde nach den Kriterien des Deutschen Tierschutzbundes entwickelt. Gemeinsam mit Partnern aus Landwirtschaft, Beratung, Forschung und Lebensmitteleinzelhandel wurden die Kriterien entworfen.


Label und Initiative zusammenführen

Label und Initiative zusammenführen

Dass sich der Geschäftsführer einer der größten Schweinevermarktungsorganisationen in Deutschland ohne Berührungsängste mit dem obersten Chef des Deutschen Tierschutzbundes an einen Tisch setzt, um über Nutztierhaltung zu diskutieren, hätte man sich vor fünf Jahren nicht vorstellen können. Doch für Dr. Conrad Welp war gar die Anreise aus dem niedersächsischen Uelzen nach Bonn für ein Gespräch mit Thomas Schröder nicht zu mühsam. Schließlich wollen beide das Gleiche – mehr Tierwohl in deutschen Mastbetrieben.


Ebermast im Süden wenig geeignet

Ebermast im Süden wenig geeignet

Vor zwei Jahren galt die Klinik für Schweine von Prof. Dr. Mathias Ritzmann als die große Hoffnungsstation der bayerischen Bauern. In den Oberschleißheimer Räumen der Ludwig-Maximilians-Universität forschte sein Team nach Möglichkeiten zur völligen Schmerzausschaltung bei der Ferkelkastration. Über den Stand der Dinge diskutierte er vor wenigen Tagen mit Isabella Timm-Guri, der Direktorin für Erzeugung und Vermarktung beim Bayerischen Bauernverband.


Wegbereiter für Tierschutz

Wegbereiter für Tierschutz

Vion ist Motor für mehr Tierwohl in Holland und Deutschland. Vor mehr als sechs Jahren startete unter wesentlicher Beteiligung von Vion in den Niederlanden das Beter-Leven-Programm für den Lebensmittelhandel. Ein gutes Jahr später begann Vion in Deutschland zusammen mit Wissenschaftlern namhafter Universitätsinstitute und Forschungsanstalten, dem Deutschen Tierschutzbund und Vertretern des Lebensmitteleinzelhandels, Kriterien zu entwickeln, nach denen mehr Tierwohl in die Ställe einzieht. Ergebnis dieser Arbeit war das Tierschutzlabel des Deutschen Tierschutzbundes.


Positive Ansätze beim Tierschutz

Positive Ansätze beim Tierschutz

Zwei Tage weilte der frühere niedersächsische Landwirtschaftsminister Gert Lindemann in seiner Heimatregion. Diesmal kam er im Auftrag des Bundeslandwirtschaftsministers zu Beratungen mit dem von ihm geleiteten Kompetenzkreis Tierwohl und besuchte dabei einen Ferkelerzeuger und einen Schweinemastbetrieb der Beratungs-und Vermarktungsorganisation VzF Uelzen.


Prämien vom Land für tiergerechte Produktion

Prämien vom Land für tiergerechte Produktion

Wolfgang Reimer blickt trotz seiner jugendhaften 59 Lebensjahre auf ein schon reichlich gefülltes Berufsleben zurück. Seit nunmehr vier Jahren führt er als Amtschef das grüne Landwirtschafts- und Verbraucherministerium in Stuttgart. Knapp ein Jahr vor der nächsten Landtagswahl setzt er mit einem neuen Vorschlag die Tierschutzdiskussion im Ländle in Gang. Landwirte, die besondere Haltungskriterien bei der Schweinemast erfüllen, können nicht nur eine Investitionsförderung von 40 Prozent beim Stallbau erhalten, sondern auch neun bis 14 Euro pro erzeugtem Mastschwein. Die Förderung läuft zunächst bis 2020.


Ein Kotelett darf ruhig fünf Cent mehr kosten

Ein Kotelett darf ruhig fünf Cent mehr kosten

Gert Lindemann ist Jurist und Politiker (CDU). Von 1977 bis 1979 war er Richter am Oberlandesgericht Celle, dann ging er als Beamter in die Landespolitik von Niedersachsen mit dem Schwerpunkt Landwirtschaft. Von 2005 bis 2010 war er Staatssekretär im Bundesernährungsministerium, 2011 wurde er zum Landwirtschaftsminister in Niedersachsen berufen. Seit 2014 ist er Vorsitzender des Kompetenzkreises Tierwohl beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft.


Von den Wohnträumen eines Schweins auf dem Hof Harms hinterm Elbedeich

Von den Wohnträumen eines Schweins auf dem Hof Harms hinterm Elbedeich

Das Wendland liegt unter einer leichten Schneedecke. Der scharfe Ostwind zaubert Polaratmosphäre. Im Landkreis Lüchow-Dannenberg, in Damnatz, dort, wo vor langer Zeit eine Ziegelei rauchte, stehen heute ein schmuckes Wohnhaus, Viehställe und Scheunen für den ansehnlichen Fuhrpark mit vier Schleppern. Draußen dampfen zwei Pferde, ein altes Rad mit Ledersattel lehnt malerisch an einer Backsteinwand. Nur wenige Schritte und man steht auf dem Deich. Kein Geräusch stört die eingefrorene Bullerbü-Idylle. Gleichwohl wird sie aufs Lebhafteste bewohnt: von Schweinemäster Henning Harms, 46, und seiner Familie.


Die Unterschiede in der Aufzucht

Die unterschiede in der Aufzucht

Schweine, die nach den Kriterien der Einstiegsstufe des Labels „Für mehr Tierschutz“ des Deutschen Tierschutzbundes aufgezogen werden, haben vor allem eins: bis zu 50 Prozent mehr Platz im Stall. Doch es bestehen noch weitaus mehr Unterschiede zur konventionellen Schweinemast.


Drei Programme für mehr Tierwohl

Drei Programme für mehr Tierwohl

Tiergerechte Haltung ist uns wichtig und das dokumentieren wir auch mit unseren Beteiligungen an drei wichtigen Tierwohl Programmen. Der Deutsche Tierschutzbund hat gemeinsam mit Wissenschaftlern, Forschern und Vion die Kriterien für das Labelprogramm „Für mehr Tierschutz“ aufgestellt. Nach diesen Kriterien wachsen die Tiere in  unseren Partnerbetrieben auf.
Die Initiative Tierwohl stellt ebenfalls das Tier in den Mittelpunkt. Die hier festgelegten Kriterien sehen unter anderem, zehn Prozent mehr Platz in den Ställen, ein Schlachtbefunddatenprogramm und einen Stallklimacheck vor.


Fachgerechte Kontrollen für mehr Tierwohl

Fachgerechte Kontrollen für mehr Tierwohl

Schweine, die nach den Kriterien des Tierschutzlabels aufwachsen, werden regelmäßig auf ihre Gesundheit kontrolliert. Bei der regulären Schweineaufzucht gehören bereits serologische Untersuchungen (Identifizierung von Krankheitserregern) des Fleisches zum Standard. Die Landwirte sind durch Spezialverträge an Tierärzte gebunden und nehmen regelmäßig an Beratungen teil.


Die Bauern schwärmen von Vions Einsatz für Tierschutz

Die Bauern schwärmen von Vions Einsatz für Tierschutz

Hochbetrieb auf den Bauernhöfen von Vions Tierschutzlabel-Erzeugern. Am 9. April machte Niedersachsens Landwirtschafts- und Verbraucherschutzminister Christian Meyer (Grüne) seine Frühjahrspressereise mit mehr als 20 Journalisten im Gefolge zu Landwirt Christoph Beckerin Wietzendorf im Heidekreis und zu Karl Harleß in Linden, Kreis Uelzen. Der Politiker wollte sich und die Medien über die Fortschritte in der konventionellen Schweinehaltung unter Tierschutzaspekten informieren. Sechs Tage später gab´s noch einmal hohen Besuch bei Harleß.


Forschung ist erfolgreich, wenn alle zusammenarbeiten

Forschung ist erfolgreich, wenn alle zusammenarbeiten

Bereits vor dem Start des Tierschutzprojekts hat Vion durch Marktforschung Daten und Meinungen erhoben, welche Ansprüche Verbraucher an Fleisch aus Tierschutzprogrammen stellen. Eng eingebunden in das Projekt sind Forschungseinrichtungen, die besonders das veränderte Verhalten der Tiere beobachten und die baulichen Veränderungen der Ställe optimieren.


Zufriedenere und gesündere Tiere

Zufriedenere und gesündere Tiere

Landwirte, die sich am Tierschutzprogramm beteiligen, sehen schon nach wenigen Wochen positive Veränderungen bei ihren Tieren. Sie sind zufriedener, haben mehr Bewegung und das verbessert schließlich die Fleischqualität. Das Vion Projekt „Für mehr Tierschutz“ funktioniert also nachweislich entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die regelmäßigen Kontrollen empfinden die Landwirte nicht als lästige Pflicht – sie sehen diese als Bestätigung ihrer Arbeit. So auch Gesine Harleß oder Christoph Becker: sie nehmen an dem Tierschutzprogramm teil und berichten von zufriedeneren und gesünderen Schweinen.